Wie
alles bei uns begann...
Unsere als Verein eingetragene Karateschule Kankaku e.V. wurde am 30.05.2000 im
"Herzen"
Hamburg-Harburgs von Bernd-Michael und Marlies Reinecke gegründet. Ziel
des Vereines war es von Anfang an, die Tugenden des Karatesports, wie
Wille, Ausdauer, Beharrlichkeit, Geduld und Mut auf unsere jüngste
Generation zu übertragen. Den Kindern wieder mehr Spass am Sport zu
bereiten, und nebenbei das Miteinander und die Gesundheit zu fördern.

Bei
uns können Sie traditionelles Shotokan-Karate (nach dem japanischen
Großmeister Hirokazu Kanazawa (Bundestrainer 1967-1970)), Kick-Boxen und Self-Defence
(Selbstverteidigung) trainieren oder erlernen. Es stehen Ihnen Trainer
mit einer langjährigen Kampfsporterfahrung mit "Rat + Tat" zur Seite.
Seit Anfang 2000 sind wir Verbandsmitglied der DKO "(Deutsche Kampfsport
Organisation". Unser Name Kankaku kommt übrigens aus dem japanischen und
bedeutet Distanz. Abgeleitet vom Shotokan-Karate "ohne Kontakte".
Diesen kontaktlosen Karate-Sport üben wir in Perfektion aus.
Schon nach nur 2 Jahren Aufbauzeit im Jahre 2004 zählten wir bereits über
75 aktive
Mitglieder aus allen Altersschichten. Allein die Qualität der Trainer
und ihre Beliebtheit, nicht nur bei den jüngeren Mitgliedern, sorgt für
einen ständig wachsenden Anstieg der Mitgliedszahlen. Im Jahre 2007 war
bereits der Bereich der Karate-Kids über 100 Personen stark. Hinzu
kommen noch all unsere Teens und Erwachsenen.
Unsere ersten Trainingsräume im Jahre 2000 waren an der Harburger Schloßstrasse. Da die alten Räume sehr schnell für uns zu klein wurden,
zogen wir Anfang 2002 in unsere neuen, erheblich größeren Räume in der
Nähe der Harburger Außenmühle ins stadtbekannte "Phoenix-Viertel" um.
Hier auf dem großen Gelände direkt an der Hochstrasse sollte unser neuer
Vereinssitz entstehen.
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erstrahlt unsere neue Heimat in
völlig neuem Glanz. Wir haben hier sehr schöne lichtdurchflutete
Räumlichkeiten, in denen jetzt ein optimaler Sport betrieben werden kann.
Durch immer höhere Mitgliedszahlen, sind wir auch immer wieder genötigt,
unsere Räumlichkeiten zu erweitern. So haben wir in 2004 eine
weitere Etage in unserem Gebäude hinzugemietet und für den Bereich
Kickboxen umgebaut. Im Jahre 2006 haben wir im gegenüberliegenden
Gebäude einen eigenen Judobereich eingerichtet.
Schauen Sie sich einfach mal unsere Räume unverbindlich an,
und werden auch Sie Mitglied bei uns.
Wir freuen uns auf Sie.
Ihr Kankaku-Team
Und noch etwas Infos über die Karate-Historie
Jahrhundertelang wurde Karate auf Okinawa im geheimen geübt. Erst
als eine Wettkampfform, die heute als Kumite bezeichnet wird, entwickelt
wurde, die westlichem Verständnis entsprach, fand diese Kampfkunst
weltweite Verbreitung. In Deutschland wurde Karate etwa 1957 durch
Jürgen Seydel (bis 1965 einziger deutscher Dan-Träger) eingeführt. Auf
seine Initiative hin, wurde 1961 der erste Karateverband Deutschlands,
der "Deutsche Karate-Bund (DKB)" gegründet.
1967 wurde Hirokazu Kanazawa das Amt des Bundestrainers im Deutschen
Karate-Bund. Seiner Arbeit ist es zuzuschreiben, daß das technische
Niveau der deutschen Karatekas internationalem Standard gerecht wurde
und die Deutsche Nationalmannschaft an den Europameisterschaften 1968 in
London und 1969 in Graz erfolgreich teilnahm. Sensei Kanazawa kehrte
1970 nach Japan zurück. Nach und nach entstanden eine Vielzahl von
Kampfsport-Verbänden in Deutschland.
Etwa 1976 gründeten die drei größten Karate-Verbände den Deutschen
Karate Verband, der am 17.06.1976, dem Tag der deutschen Einheit, in das
Vereinsregister eingetragen wurde. Die Teilverbände DKU, Seka DJB und
Wado-Kai traten dem Deutschen Karate Verband am 01.01.1977 bei. Damit
waren alle bedeutenden karatetreibenden Verbände Deutschlands als
autonome Teilverbände im Deutschen Karate Verband organisiert.
Am 02.11.1986 beschloss die Mitgliederversammlung des DKV einstimmig die
Umwandlung des Deutschen Karate Verbandes von einem Dachverband zu einem
Fachverband. Die bisherigen ordentlichen Mitglieder, DKB, DKU, GKD, DJKV
und die SeKa DJB, gaben ihre Mitgliedschaft zu Gunsten der entstehenden
Landesfachverbände auf. Mit der Fusion der bisherigen autonomen
Einzelverbände und der Umwandlung des DKV vom Dachverband zum
Fachverband war die Vereinheitlichung des Karate in Deutschland formell
abgeschlossen und strukturell eingeleitet.
Während der Ersten Shotokan-Karate-Weltmeisterschaft in Calgary/Kanada
wird die deutsche Kata-Mannschaft mit Siegfried Hartl, Jürgen Fritsche
und Dirk Schauenberg am 07.09.1991 Weltmeister. Mit über 120.000
Mitgliedern und 2000 Vereinen zählt der Deutsche Karate Verband heute zu
den mitgliederstarken Fachverbänden im Deutschen Sportbund. |